Eine Verpuffung in einem weitläufigen Gebäude mit einer unbekannten Anzahl an Verletzten, lautete das Szenario einer Einsatzübung bei Nacht. Der Ortsverband Kitzingen hatte den Nachbar-OV Ochsenfurt um Unterstützung gebeten, wie in einem Einsatz mit 7 Helfern personell zu verstärken. Die Zusammenarbeit im Innopark Kitzingen gelang trotz Dunkelheit und schwierigen Zugängen ausgezeichnet. Der aktuelle Unfall bei BASF in Ludwigshafen demonstrierte die Aktualität des Gefahrenpotentials.

Unter der Leitung vom Kitzinger Zugführer Michael Hack wurden am Einsatzort mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz ins Gebäude geschickt, um die Verletzten in dem 3 stöckigen Gebäude zu finden und aus dem Gebäude zu retten. Als schwierig erwiesen sich versperrte Zugänge, als auch der dichte Rauch in den einzelnen Stockwerken. So waren einige Trupps  darauf angewiesen, erst über Fenster und Leitern in das Gebäude vorzudringen, um dort eingeklemmte oder eingesperrte Personen zu befreien. Gleichzeitig wurde das unbekannte Gelände mit blendfreien Powermoon beleuchtet, um gefahrloses Arbeiten und eine Verletztenversorgung zu gewährleisten.

Mehrere Verletzte wurden über die Treppenhäuser gerettet, während eine Person mittels Leiterhebel und Schleifkorb aus dem 2. Stock schonend transportiert wurde. Kurzzeitig ins Schwitzen kamen einige Atemschutzträger, als eine THW-Helferin unter Vollschutz scheinbar mitten in der Übung ohnmächtig wurde. Solche kleinen Schmankerl erfordern kurzfristiges Umdenken und besonnenes Handeln im Einsatz, wie Ausbilder Massimo Carlone (KT) als Übungsverantwortlicher erläuterte. "Die Eigensicherung ist für unsere Einsatzkräfte eine elementare Basis für unsere Einsatzfähigkeit."

Sehr zufrieden zeigte sich auch der Ochsenfurter Zugführer Christoph Lindner über die Zusammenarbeit mit den 25 Kollegen aus Kitzingen. Sowohl die Kommunikation lief reibungslos, als auch in der Einsatztaktik wurde Hand-in-Hand gearbeitet. Dank der standardisierten Ausrüstung und Ausbildung in den Ortsverbänden können beim THW die Einsatzkräfte sich problemlos verstärken oder ablösen.

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Rund 340 Bundestagsabgeordnete informierten sich bei der Veranstaltung MdB trifft THW über die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW). Das THW, die zum Bundesinnenministerium gehörende und ehrenamtlich getragene Einsatzorganisation der Bundesrepublik, präsentierte den Abgeordneten ihr Leistungsspektrum.
Aus dem Landkreis Würzburg war Florian Sommer, Öffentlichkeitsbeauftragter des THW Ochsenfurt, angereist. Er berichtete Bundesinnenminister Thomas de Maizière und dem Würzburger Abgeordneten Paul Lehrieder von den Einsätzen der THW Ortsverbände Würzburg und Ochsenfurt im vergangenen Jahr. So haben Helfer des THW Ochsenfurt bei der Errichtung eines Flüchtlingszentrums geholfen. Auch bei den Starkregenfällen in Ochsenfurt Ende Mai waren THW-Helfer im Einsatz. Die ehrenamtlichen Helfer pumpten Wasser aus einem Einkaufszentrum, räumten Straßen von Unrat frei und bargen Autos, die von den Wassermassen mitgerissen wurden.
Als Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Innenministeriums wird das THW aus dem Bundeshaushalt finanziert. „Wir als THW leisten viel und wir spenden unsere Zeit gerne.“, sagt Sommer: „Ein Investitionsstau von 180 Millionen Euro alleine bei den Fahrzeugen ist aber demotivierend. Wenn Sie in einem 25 oder 30 Jahre alten Fahrzeug in den Einsatz fahren, tut Ihnen der Rücken weh, bevor Sie den ersten Handschlag gemacht haben.“ Für die Motivation der ehrenamtlichen Helfer sei es daher wichtig, Haushaltsmittel im Bundeshaushalt für dringend benötigte Investitionen und Ersatzbeschaffungen zur Verfügung zu stellen. „Wenn Ehrenamtliche sich nicht mehr einsetzen, ist Hilfeleistung durch hauptberufliche Angestellte nicht zu bezahlen.“, so Sommer.

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Eine Hochzeit der Hilfsorganisationen fand am Samstag in Acholshausen statt: Dort heirateten Maria Barthel und Christian Michel in der Kirche St. Bartholomäus. Maria ist seid der Jugend Mitglied der Ortsfeuerwehr, während Christian Michel beim Technischen Hilfswerk in Ochsenfurt sich aktiv engagiert. Nachdem Durchschreiten des Feuerwehrschlauch-Spalier und kräftezehrendem Holzsägen, wartete eine Aufgabe mit Fingerspitzengefühl auf das Brautpaar aus Wolkshausen: Christian musste mittels Druckluft und Hebekissen den Gerätekraftwagen (GKW) soweit einseitig anheben, dass seine Frau den Sekt aus der am Fahrzeug befestigten Sektflasche in Gläser schenken konnte. Zur Freude der zahlreichen Gäste gelang das ohne Verschütten.

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Stellvertretend für die rund 16.000 THW-Kräfte, die sich bislang in der Flüchtlingshilfe eingebracht haben, empfing Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel rund 150 Helferinnen und Helfer des THW im Bundesinnenministerium in Berlin. Gemeinsam mit Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière dankte sie den Einsatzkräften für ihr unermüdliches Engagement. Aus Ochsenfurt war Florian Lotter der Einladung gefolgt.

Die Bundeskanzlerin und der Bundesinnenminister nahmen sich Zeit, um sich mit den ehrenamtlichen Einsatzkräften des Technischen Hilfswerks (THW) über ihre Erfahrungen in der Flüchtlingshilfe auszutauschen. Dr. Angela Merkel sagte in der Diskussion: "Sie machen Ihren Behörden alle Ehre. Sie sind für die Flüchtlinge oft der erste Eindruck von Deutschland. Die Flüchtlinge werden noch nach Jahren berichten, welche guten Erfahrungen sie mit Ihnen gemacht haben."

Dem schloss sich Innenminister de Maizière an: „Ohne Sie wäre die Unterbringung der Flüchtlinge hier in Deutschland nicht gelungen." So waren beispielsweise die Helfer des THW Ochsenfurt beim Bau einer Flüchtlingsunterkunft in Erding bei München eingesetzt. Lotter, Gruppenführer der Fachgruppe Elektroversorgung, hatte dort die Ausleuchtung der Flüchtlingsunterkunft und die dafür notwendige Stromversorgung geplant. Andere Ehrenamtliche aus Ochsenfurt waren mit Tiefbauarbeiten und dem Anschluss von Sanitärcontainern betraut.

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Über 30 ehrenamtliche THW-Helfer haben in Ochsenfurt erfolgreich Ihre Grundausbildung abgeschlossen. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte hatten sich rund ein halbes Jahr in Einsatzgrundlagen, Kartenkunde, Holzbearbeitung und der Höhenrettung ausgebildet. In Ihrer Abschlussprüfung mussten die Katastrophenschützer, die aus allen unterfränkischen Ortsverbänden nach Ochsenfurt gekommen waren, beweisen, dass sie die wichtigsten Aufgaben des Technischen Hilfswerks (THW) sicher beherrschen.

„Besonderes Augenmerk wird auf die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften gelegt.“, betont Heinrich Mündlein, Prüfungsleiter und Ortsbeauftragter beim THW Ochsenfurt: „Wenn die Unfallverhütung bei Ausbildung und Übungen beachtet wird, dann sitzen die Sicherheitsvorkehrungen auch in der Stressituation Einsatz.“ Um das Verhalten in der Gruppe und die gegenseitige Rücksicht auf die anderen Einsatzkräfte zu testen, muss jeder angehende THW-Helfer auch eine Teamprüfung bestehen. „Fehler in jeder anderen Teilprüfung können die Helferanwärter mit guten Prüfungsleistungen im Rest ausgleichen. Wer aber in der Teamprüfung durchfällt, der darf nicht mit in den Einsatz.“, fasst Mündlein die Bedeutung der Teamfähigkeit seiner Einsatzkräfte zusammen. Den im Einsatz müsse jeder sich auf seine THW-Kameraden uneingeschränkt verlassen können.

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