Im THW Ortsverband Lohr fand am letzten Samstag im September die Grundausbildungsprüfung für den Geschäftsführerbereich Karlstadt statt. Ein Jahr lang hatten sich die angehenden THW Helfer/Innen auf die Prüfung vorbereitet. In der Mannschaft der Anwärter sind drei Frauen, Nachwuchs aus den Jugendgruppen, Quereinsteiger oder Mamas und Papas, sich die von ihren Kindern für das THW begeistern ließen, dies spiegelt die Vielfältigkeit des Technischen Hilfswerkes wieder.
In der Vorbereitung lernen die Helferanwärter das THW als Organisation kennen, das Einsatzspektrum des THW und die Aufgaben eines Helfers im THW. Die Grundlagen der Holz-, Gesteins- und Metallbearbeitung gehören ebenso zur Ausbildung wie das Bedienen der Sprechfunkgeräte, das Binden von Stichen und Bunden (die Knoten im THW), die Erste-Hilfe Ausbildung und die Verhaltensregeln im Einsatz.
In der Praxis bedeutete das für die 15 Prüflinge, knoten, sägen, funken, hämmern, trennschneiden, Verbände anlegen, Theorie pauken und vieles mehr. Unterstützt werden sie dabei von den Grundausbildern und den Führungskräften der Ortsverbände.
Das erlernte Wissen in Theorie und Praxis wird in der Grundausbildungsprüfung abgefragt. Los ging es am Samstagmorgen mit der Theoretischen Prüfung. 40 Fragen zu allen Themenbereichen galt es richtig zu beantworten. Danach ging es an die Praxis. Die Helfer/Innen des OV Lohr hatten 6 Stationen vorbereitet. Die Prüflinge zeigten unter anderem das Binden von Kreuzbund und einfachem Ankerstich, die Inbetriebnahme eines mobilen Stromerzeugers und einer Tauchpumpe. Worauf es ankommt beim Betreiben eines Trennschleifers, wie ein Mehrzweckzug richtig in Betrieb und wieder abgenommen wird, das Aufbinden und Versorgen einer verletzten Person auf eine Trage und die Anwendung von hydraulischer Schere/Spreizer.
Am frühen Nachmittag hatten alle Helferanwärter die Prüfung mit Bravour gemeistert, THW Geschäftsführerin Karin Munzke hieß die neuen Helfer/Innen willkommen und überreichte die Urkunden.

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Bei eisigen Temperaturen übten in Ochsenfurt Feuerwehr und THW die Rettung von Personen bei einem Hauseinsturz. Dabei stand vorrangig das Kennenlernen der jeweiligen Spezialitäten im Vordergrund.

Das Mehrfamilienhaus im Bärental unterhalb der Mainklinik sei teilweise eingestürzt und mehrere Personen wurden vermisst. Unter Atemschutz durchsuchten gemischte Trupps beider Organisationen das Gebäude nach Verletzten. Teilweise mussten erst Zugänge über Kellerfenster oder Mauerdurchbrüche erstellt werden, um an die „Verletzten“ zu gelangen, bevor mittels Schleifkorb oder Rettungstrage ein Transport möglich war. 

Eine weitere Schwierigkeit der Einsatzübung war, dass einige Verletzte erst mittels einer Seilbahn über einen Graben transportiert werden mussten. Dazu wurde zwischen zwei Festpunkten mit einem Greifzug ein Drahtseil gespannt, an dem in einem Schleifkorb die „Verletzten“ fahren konnten. Aus Sicherheitsgründen werden bei Übungen nur Puppen verwendet.

Gleichzeitig drohte eine Hauswand einzustürzen und musste mit dem Einsatz-Gerüst-System des THW stabilisiert werden. Die Abstützung des Gerüstes musste dafür bis an das 2. Stockwerk reichen. Für die Arbeiten in der Höhe waren alle Helfer immer mit einer Absturzsicherung gesichert. Interessant für die Feuerwehrleute waren hierbei kurze Einweisungen von THW-Gruppenführer Florian Lotter zu Statik und Sicherheit. Dieses Szenario bietet sich häufig nach Explosionen oder Einsturzgefährdung nach Bränden.

Sowohl THW-Zugführer Christoph Lindner als auch Kreisbrandmeister Daniel Snoppek waren sehr zufrieden über die Zusammenarbeit. Neben den technischen Fertigkeiten forderten die frostigen Temperaturen die Einsatzkräfte. Umso mehr freute man sich zum Abschluss über eine warme Mahlzeit in der THW-Unterkunft in Goßmannsdorf.

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