Das Technische Hilfswerk (THW) hat im großen Umfang für die Partner der Gefahrenabwehr Einsatzunterstützung im Rahmen des G7-Gipfel-Einsatzes geleistet. Mit Schwerpunkten wie Notstromversorgung, Beleuchtung, Verpflegung, Logistik, Bereitstellung von Kommunikationsmitteln und Trinkwasseraufbereitung waren in Spitzenzeiten bis zu 350 Helferinnen und Helfer des THW pro Tag im Einsatz. Auch die Fachgruppe Elektroversorgung des THW Ochsenfurt war mit zehn Helfern im Einsatz.  

51 Großaggregate für Notstromerzeugung mit vier Megawatt Gesamtleistung und 24.000 Meter Kabel setzte das THW während des G7 Gipfels in Elmau ein. Eines der Aggregate kam vom THW Ochsenfurt. Die THW-Helfer leuchteten hiermit Einsatzflächen aus, betrieben Camps für die Einsatzkräfte der beteiligten Hilfsorganisationen und hielten eine Reserve bereit, um auch bei einem Stromausfall die Versorgungssicherheit der tagenden Politiker und der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Fast zwei Wochen lang waren Florian Lotter und Timo Schweizer vom THW Ochsenfurt im Einsatz. „Während des G7 Gipfels haben wir Störungen im Stromnetz direkt um Schloss Elmau behoben.“, berichtet Lotter (Bild: Mitte), Gruppenführer der Fachgruppe Elektroversorgung beim THW Ochsenfurt: „Dabei haben wir in 12-Stunden-Schichten gearbeitet. Rund um die Uhr standen THW-Elektriker bereit.“ Weitere Helfer aus Ochsenfurt wurden für den Auf- und Abbau eines Netzersatzaggregates zeitweise im Einsatz. Mit Strom aus dem Netzersatzaggregat des THW Ochsenfurt wurde eine Führungsstelle betrieben.

„Ein mehrwöchiger Einsatz kann nur gelingen, wenn die Arbeitgeber unserer ehrenamtlichen Helfer diese freistellen.“, betont Christian Englert, stellvertretender Ortsbeauftragter des THW Ochsenfurt: „Unser ganz besonderer Dank gilt der Südzucker AG und der CareFusion Germany. Durch die Freistellung unserer Helfer haben diese Firmen unseren Beitrag zum G7-Gipfel erst ermöglicht.“

Ein Großereignis wie der G7-Gipfel bestätigt die Kernkompetenz des Technischen Hilfswerks für Notversorgung und Notinstandsetzung. Das THW und seine Angehörigen haben bewiesen, dass sie bei Großereignissen ihre Kompetenzen jederzeit professionell einbringen können. „Die Abstimmung mit den Partnern funktionierte problemlos. Diese Zusammenarbeit war einer der wichtigsten Schlüssel zum Gesamterfolg“, so Dr. Fritz-Helge Voß, THW-Landesbeauftragter für Bayern.

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